Der enttäuschende Verkauf der beliebten Outdoor-App #Komoot Anfang 2025 verdeutlicht die Unvereinbarkeit von Tech-Kapital und echter Community. Eine Analyse der ausbeuterischen Beziehung zwischen Plattform und Nutzerschaft liefert Impulse, wie eine nachhaltige, gemeinschaftliche Routen-Plattform aussehen müsste.
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Komoot: Wie Kapital die Community in die Irre führt
Der enttäuschende Verkauf der beliebten Outdoor-App Komoot Anfang 2025 verdeutlicht die Unvereinbarkeit von Tech-Kapital und echter Community.netzpolitik.org
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Cyclocracy
in reply to netzpolitik.org • • •foule71
in reply to netzpolitik.org • • •Schau mir gerade Dawarich als Docker an. Wenigstes speichert das meine Tracks Self-hosted. Und dann… mal schauen ob man einem Dienst nochmal so vertraut bzw wer eine echte alternative sein kann.
Michael Giesler
in reply to netzpolitik.org • • •Irgendwie wünschte ich mir ein System, in dem Unternehmen irgendwann eine realistische Chance haben, als Genossenschaften in den Besitz der Angestellten überzugehen - statt Einzelpersonen mit völlig übertriebenen Reichtum zu überhäufen.
Hieronymus
in reply to netzpolitik.org • • •Hab mal nach einer FOSS Alternative gefragt:
mastodon.online/@Hieronymus/11…
Wäre sehr cool gewesen, wenn man sich da etwas mit bestehenden Projekten etwas zusammenbasteln könnte (ich kann es nicht)^^.
Hieronymus
2025-01-20 13:20:51
Mike G. Hyrm
in reply to netzpolitik.org • • •AnalogMap
Mit dem Mut
dem Abenteuerdrang
zur Lücke
gepaart mit
WeiterAnalogem
jahrhunderte
bewährtem
Ich-Frag-Die-Nächste-Person
Oje?!!?? Weniger Komfort
Dann doch lieber
Datenkrakenhobbing
mitganzvielohne
Nichtlesen
der Datenschutz-
und Nutzungsbedingungen
weil viel zu lang
und aufwändig
Selbstgebautes
KatzundMaus
schalt dein eigenes
Hirn ruhig aus
Dingensbummens
Aber zumindest Digital! YES
Urs
in reply to netzpolitik.org • • •Interessant, aber einmal mehr ein viiiieeel zu langer Text. Kommt auf den Punkt, bitte.
(Wenn ich viel lesen will, lese ich einen Roman. Punkt.)
poldemo
in reply to netzpolitik.org • • •oder „wie Community sich von Kapital in die Irre führen lässt“? 🤔
• dass komoot von den Beiträgen der NutzerInnen lebt(e), ist Teil des „Deals“: kostenlose Nutzung
• dass ein Unternehmen in Privateigentum jederzeit eigene Wege gehen kann: normal (daher genossenschaftliche Modelle (Commons) als Alternative).
Wo „Community“ sich tatsächlich in die Irre führen lässt: #OpenSource, die immer wieder profitorientierten Unternehmen der persönlichen Bereicherung dient
Harald101010
in reply to netzpolitik.org • • •pluhmen
in reply to netzpolitik.org • • •Ich habe diese Kommot Sache von Anfang an nicht verstanden, warum sollte ich meine Routing, Erinnerungen usw. usf. auf einer Plattform hochladen, in der die Daten potentiell gefangen sind.
Nachdem Garmin ein ähnliches Spiel spielt und deren Sever 2020 fünf Tage offline waren und nichts mehr ging, bin ich zu Sigma gewechselt.
Routen werden mit bikerouter.de (Danke @mjaschen 💚) geplant und auf das Gerät geschoben, fertig.
Ja manchmal wäre Feedback gut, aber ich fahre auch nicht für andere und schon gar nicht damit ein paar wenige sich eine goldene Nase mit meinen Daten und meiner Arbeit verdienen, für die ich noch bezahle.
13reak
in reply to netzpolitik.org • • •Basil
in reply to netzpolitik.org • • •Welcome to wanderer
wanderer DocumentationKarl Name
in reply to netzpolitik.org • • •Ich HASSE Outdooractive!
Ring2
in reply to netzpolitik.org • • •xriss
in reply to netzpolitik.org • • •DerAsket
in reply to netzpolitik.org • • •Naja, wäre ich Mitgründender eines solchen Unternehmens gewesen, hätte ich mich auch über diesen Geldsegen beim Verkauf gefreut.
Ich freue mich sehr darüber, dass der Autor seine Meinung äußert und sie auch veröffentlicht wird.
Der Mechanismus ist schon zutreffend beschrieben. Ob man allerdings solche Aussagen braucht:
"Diese ausbeuterische Beziehung zwischen Nutzer:innen und Plattform ähnelt der Beziehung zwischen Arbeitskräften und Kapital..."
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Spoontaneous Consumption
in reply to netzpolitik.org • • •Es gibt ein gutes Zitat von Rosa Luxemburg von 1899 das ich mal in diesem Artikel über Plattform-Kooperativismus [1] gelesen habe und die Gelegenheit sich dran zu erinnern kommt immer wieder. #komoot
"In der Produktivgenossenschaft ergibt sich daraus die widerspruchsvolle Notwendigkeit für die Arbeiter*innen, sich selbst mit dem ganzen erforderlichen Absolutismus zu regieren, sich selbst gegenüber die Rolle des kapitalistischen Unternehmer*innentums zu spielen. An diesem Widerspruche geht die Produktivgenoss*innenschaft auch zugrunde, indem sie entweder zur kapitalistischen Unternehmung sich rückentwickelt, oder, falls die Interessen der Arbeiter*innen stärker sind, sich auflöst." (Luxemburg 1899, nachgegendert 2025)
[1] rosalux.de/publikation/id/8813…
Plattform-Kooperativismus - Rosa-Luxemburg-Stiftung
www.rosalux.de